Umweltschutz unter Wasser: Welche Unterwasseranstriche in Dänemark erlaubt sind – und wo man sie findet.
Thorsten Höge
Wer mit dem eigenen Boot unterwegs ist, kommt um das Thema Antifouling nicht herum. Die schützenden Unterwasseranstriche sollen den Bewuchs am Rumpf verhindern – und damit nicht nur die Fahrtleistung verbessern, sondern auch Treibstoff sparen und die Umwelt entlasten. Doch längst sind nicht mehr alle Produkte erlaubt. Die Vorschriften werden europaweit strenger – auch in beliebten Revieren wie Dänemark.
Dänemark kontrolliert
In Dänemark kontrollieren Behörden inzwischen verstärkt die eingesetzten Antifouling-Produkte. Dabei geht es vor allem um den Einsatz umwelttoxischer Biozide, die Wasserorganismen schädigen können. Auch deutsche Skipper, die dänische Gewässer befahren, sind betroffen und sollten sich über die zugelassenen Produkte informieren.
Eine hilfreiche Übersicht bietet der dänische Segelverband zusammen mit Umweltbehörden:
Hier geht es zum Download einer Liste der zugelassenen Farben (Achtung: Download von externer Seite, hier: Von der Website der Dänischen Umweltbehörde Miljøstyrelsen)
Hier finden sich weitere Hinweise auf Dänisch: https://mst.dk/borger/hjem-og-have/bil-og-anden-transport/bundmaling-til-fritidsbaade
Worauf sollten Eigner achten?
Zugelassene Produkte nutzen: Nur Produkte verwenden, die im jeweiligen Land eine Zulassung haben.
Sachgerechte Anwendung: Die Anweisungen der Hersteller exakt befolgen – sowohl beim Auftragen als auch bei der Entsorgung.
Werften und Händler befragen: Vor dem Kauf gezielt nach umweltverträglichen und zugelassenen Produkten fragen.