Kreuzer Yacht Club Deutschland e.V.

Hier hat der Club für Sie ausgewählte nautische Informationen und Hinweise
sowie allgemeine Info zusammengestellt.






Allgemeine Nachrichten und Informationen

Weitere News und Info finden Sie auch im "Archiv Mitteilungen" >>







"Bekanntmachungen für Seefahrer" der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

Detailinfo www.elwis.de >>


06/2016

Schleuse im Gieselaukanal wieder in Betrieb

Die Schleuse im rund 2,8 km langen Gieselaukanal, der die Eider mit dem Nord-Ostsee-Kanal
verbindet, war seit dem 02.11.2015 aus technischen Gründen geschlossen. Jetzt teilte das
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel mit, dass nach einer Bauwerksinspektion
und gleichzeitig erfolgten Reparaturen, die Schleuse wieder ihren Betrieb aufgenommen hat.
Sie wird aber Ende des Jahres für weitere Reparaturen wieder geschlossen werden.

Detailinfo www.wsa-brunsbuettel.wsv.de >>

Siehe auch Mittelungen des KYCD im Magazin "segeln" Heft 3/2016 >>

   

05/2016

Es wird scharf geschossen ...

Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2016 finden im Schießgebiet Nordsee (nordwestlich von Helgo-
land/WSG 84) Artillerie- und Flugkörperschießübungen (See- und Luftziele) und im Torpedo-
schießgebiet Unterwasserschießübungen statt. Es wird bei Tag und Nacht geschossen,
soweit das Schussfeld frei ist. Eine Absperrung findet nicht statt. Bei Schießübungen zeigen
die beteiligten Fahrzeuge der Deutschen Marine das Signal NE 4 nach dem Internationalen
Signalbuch. Falls sich ein Fahrzeug bei Dunkelheit der Schießscheibe in gefahrdrohender
Weise nähert, schießt der Scheibenschlepper Leuchtkugeln mit weißen Sternen und leuchtet
die Schießscheibe an. Fahrzeuge, die an den Schießübungen beteiligt sind, führen nur die in
den KVR bzw. in der SeeSchStrO vorgeschriebenen Lichter und Signalkörper. Die genauen
Ortsangaben zu den Schießgebieten sind über den Link nachzulesen.

Detailinfo www.elwis.de >>


04/2016

Nothafen Ruden gesperrt

Der Nothafen Ruden im Greifswalder Bodden, gegenüber der Peene-Mündung, darf ab sofort
bis auf Widerruf von Wasserfahrzeugen aller Art nicht angelaufen werden. Grund dafür ist,
dass keine gültige Betriebserlaubnis für diesen Hafen existiert und die Sicherheit der Nutzer
des Hafens durch bauliche Mängel aktuell nicht gewährleistet werden kann.

Detailinfo www.elwis.de >>


04/2016

Nord-Ostsee-Kanal: Sperrung Kleine Nordschleuse Brunsbüttel

Die Kleine (Alte) Nordschleuse steht der Schifffahrt ab 6. April 2016 für ca. 2 Monate nicht
zur Verfügung. In dieser Zeit finden umfangreiche Reparaturarbeiten an den elbseitigen
Schleusentoren statt.

Detailinfo www.elwis.de >>


04/2016

Nord-Ostsee-Kanal für Sportboote vorerst kostenlos

Aus Sicherheitsgründen ist in den Schleusenkammern Brunsbüttel und Kiel-Holtenau die
Benutzung der für Notfälle und Rettungszwecke angebrachten Leitern nicht mehr möglich.
Somit sind für Sportbootfahrer auch die Automaten, der Kiosk oder die Anmeldestelle nicht
mehr zu erreichen, um die so genannte Befahrensabgabe für Sportboote zu entrichten. Derzeit
werden alternative Möglichkeiten des Entrichtens der Befahrensabgaben entwickelt und um-
gesetzt, so z.B. Bezahlautomaten in Kiel-Holtenau oder eine Internetanwendung bzw. App.
Die hierfür erforderliche Infrastruktur wird im Laufe der Sportbootsaison 2016 fertig gestellt
werden. Bis zur Betriebsaufnahme der neuen Bezahlmöglichkeiten wird das Entrichten der
Befahrensabgaben für Sportboote ausgesetzt.

Detailinfo www.wsa-kiel.wsv.de >>


03/2016

Rückruf-Aktionen für verschiedene Handfackeln, Fallschirmraketen und Rauchsignale

Die Hersteller Albatross S.R.L., Hansson Pyrotech, NINGBO ZHENHUA, PAINS WESSEX und
COMET haben Rückrufaktionen gestartet, da die Gefahr besteht, dass möglicherweise nicht
die volle Funktion der Signalmittel in allen Fällen gewährleistet ist und damit ein Sicherheits-
risiko nicht ausgeschlossen werden kann. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite
des BSH (www.bsh.de) in der Rubrik "Marktüberwachung.


03/2016

Fähren, Routen, Reedereien: Alle Strecken in Europa auf einem Blick

Der VFF - Verband der Fährschifffahrt und Fährtouristik e.V. - bietet unter www.faehrverband.org
in einer Übersicht viele hilfreiche und nützliche Infos rund um Fähren und ihre Reiseziele. Die
detaillierte Übersicht kann kostenlos heruntergeladen werden.

Download Übersicht unter www.faehrverband.org >>


03/2016

Aus "SNCM" wurde im Januar 2016 "Maritima Ferries"

Seit 1976 bedienten die SNCM-Fähren viele auch für Chartersegler interessante Verbindungen
im Mittelmeer. Nach Verlusten bei der vom französischen Staat subventionierten Reederei, hat
jetzt die Rocca Gruppe die Fährverbindungen mit "Maritima Ferries" übernommen. Die Fähren
bedienen u. a. von Marseille aus Korsika (Ajaccio, Bastia, L'Ille-Rousse,Porto-Vecchio,
Propriano), Tunesien (Tunis) und Algerien (Algier).

Info www.maritima-ferries.eu >>


03/2016

KANNAD Marine EPIRBs: Rückruf-Aktion

Der Hersteller der EPIRB Modelle SAFELINK Manual+ GPS (K12002311) und SAFELINK
Auto GPS (K12002367) hat einen Produkt-Rückruf veröffentlicht, da es passieren kann, dass
die Geräte im Notfall nicht richtig funktionieren. Weitere Informationen gibt es auf der Internet-
seite des BSH (www.bsh.de) oder beim Hersteller (www.kannadmarine.com).


12/2015

Neues Geld in Schweden

Seit Oktober 2015 gibt die Svenska Riksbank (Schwedische Reichsbank) neue Geldscheine
für 20, 50, 200 und 1000 Kronen heraus. Die bisherigen 20, 50 und 1.000 Kronen Scheine
werden ab Juni 2016 ungültig. Ein wichtiger Termin für alle, die noch den einen oder anderen
Schein in der Bordkasse herumliegen haben. Ab Oktober 2016 gibt es dann neue 100 und 500
Kronen Scheine sowie Münzen. Diese Scheine und Münzen werden dann ab 30. Juni 2017
ungültig. Nach dem jeweiligen 30. Juni ist ein Umtausch der ungültig gewordenen Zahlungs-
mittel nur noch bei der Svenska Riksbank möglich. Die notwendigen Informationen für diejeni-
gen, die ihr Geld nicht vor Ort ausgeben oder tauschen konnten, findet sich auf den Internet-
seiten www.riksbank.se (englischen Sprachbutton drücken!) in der Rubrik "Redeeming invalid
banknotes". Unter der Internetadresse der Svenska Riksbank gibt es auch die Detailinforma-
tionen, wie das neue Geld aussieht.

Detailinfo www.riksbank.se >>


11/2015

Landesraumentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern - LEP-MV -
Planungen im Küstenmeer

In der Ausgabe 4/2015 unseres Club- Magazins (siehe "Archiv Mitgliedsheft" gingen wir unter
dem Titel "Mecklenburg-Vorpommern verplant das Küstenmeer" darauf ein, wie sich das Bun-
desland die zukünftige Nutzung der Hoheitsgewässer vor seiner Küste vorstellt. Für die zweite
Stufe des öffentlichen Beteiligungsverfahren kündigten wir eine Stellungnahme unseres Clubs
an. Ende September gab der KYCD dann gegenüber dem Ministerium für Energie, Infrastruktur
und Landesentwicklung in Schwerin seine Stellungnahme zum "Landesraumentwicklungspro-
gramm" (LEP) ab. Die von Mecklenburg-Vorpommern vorgelegten Planungsunterlagen berück-
sichtigen nach unserer Auffassung die Belange der Sport- und Freizeitschifffahrt nicht ausrei-
chend. Bei unserer Analyse kamen wir zu dem Ergebnis, dass in Schwerin gar nicht wahr-
genommen wird, dass mit Yachten Schifffahrt betrieben wird. Wenn im LEP von Schifffahrt die
Rede ist, geht es offensichtlich nur um die Handelsschifffahrt und die von ihr genutzten Häfen
und Fahrwasser. Während die Fischerei wenigstens hinsichtlich ihrer Fanggebiete und der
Laich- und Aufzuchtgebiete der Fische berücksichtigt wird, findet die Sportschifffahrt allenfalls
Erwähnung, wenn es um ihren positiven Einfluss auf die touristische Entwicklung der Küsten-
orte geht. ...

Stellungnahme des KYCD lesen ... >>


11/2015

Offener Brief des KYCD an Minister Dobrindt ...

Gut leben in Deutschland - Zukünftige wassersportliche und -touristische Nutzung
von Bundeswasserstraßen

Sehr geehrter Herr Minister Dobrindt,

am 22. Oktober 2015 übersandten Ihnen der Deutsche Tourismusverband e.V., der Bundes-
verband Wassersportwirtschaft e.V. und der Deutsche Olympische Sportbund e.V. ihr von
zehn weiteren Organisationen unterstütztes Schreiben zur zukünftigen Entwicklung des
Wassersports in Deutschland. Der bundesweit tätige Kreuzer Yacht Club Deutschland e.V.
vertritt als Fachverband Interessen von Fahrtenwassersportlern unter Segel und Motor. Auch
wir tragen die Inhalte des Schreibens der Verbände mit. Zugleich nehmen wir es zum Anlass,
auf einige Sachverhalte, die für die Zukunft des Fahrtenwassersports wichtig sind, gesondert
einzugehen ...

ganzen Brief lesen ... >>


11/2015

Seenotretter dieses Jahr bislang 1.900 Mal auf Nord- und Ostsee im Einsatz

Auf das Jahr 2014 bezogen, bedeutet dieses einen leichten Rückgang der Einsatzzahlen.
Auf die einzelnen Gebiete von Nord- und Ostsee verteilt, sieht es für den Zeitraum Januar
bis Oktober 2015 wie folgt aus:

Niedersächsische Nordseeküste: Hier wurden von den Besatzungen der Seenotrettungs-
kreuzer und -boote bei 497 (Januar bis Oktober 2014: 530) Einsätzen vier (zwölf) Menschen
aus Seenot gerettet und 56 (101) weitere aus Gefahrensituationen befreit.

Schleswig-Holsteinische Nordseeküste: Die Stationen an der schleswig-holsteinischen Nord-
seeküste registrierten 213 (Januar bis Oktober 2014: 224) Einsätze, dabei wurden zwei (zwei)
Menschen aus Seenot gerettet und weitere 18 (36) aus Gefahrensituationen befreit.

Schleswig-Holsteinische Ostseeküste: 679 (Januar bis Oktober 2014: 763) Mal waren die
Seenotretter im Einsatz und retteten 40 (21) Menschen aus Seenot und befreiten weitere
223 (304) aus Gefahrensituationen.

Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste: Bei 503 (Januar bis Oktober 2014: 489) Einsatz-
fahrten retteten die Seenotretter elf (zehn) Menschen aus Seenot und befreiten weitere 139
(263) aus Gefahrensituationen.

Detailinfo www.seenotretter.de >>


10/2015

Erdölförderung: Schwarze Aussichten - Erdöl aus der Ostsee

Ist beabsichtigt, in der südlichen und westlichen Ostsee noch mehr Offshore-Industrie anzu-
siedeln? Kommen nach den Windparks als nächstes die Förderplattformen? Zwischen 1984
und 2000 wurde vor Damp schon einmal Erdöl gefördert. Dann lohnte sich die Ausbeutung
nicht mehr, und die Plattformen "Schwedeneck A" und "B" wurden abgebaut. Bei steigenden
Ölpreisen erinnerte sich der Betreiber RWE DEA im Jahr 2013 daran, dass im Feld noch
einige hunderttausend Tonnen Öl lagern, die seinerzeit nicht erreichbar waren. Ihre Förderung
wurde in Aussicht gestellt ...

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09/2015

Sachwerte in Höhe von 5,8 Millionen Euro sichergestellt

Die fünf Ermittler des Kompetenz-Zentrums Bootskriminalität Baden-Württemberg bei der
Wasserschutzpolizeistation Konstanz (KBK), das seit dem 01.01.2014 zum Polizeipräsidium
Einsatz Göppingen gehört, melden ein Rekordergebnis bei den Sicherstellungswerten von
gestohlenen oder unterschlagenen Wasserfahrzeugen und Außenbordmotoren - insgesamt
in Höhe von 5,8 Millionen Euro. Gemeinsam mit Fahndungsdienststellen aus Deutschland
und zehn benachbarten Ländern schlugen die Fahnder 2013 und 2014 insgesamt 260-mal zu.
Zusammen mit den zuständigen Polizeidienststellen gelang es, europaweit insgesamt 28
Sportboote - darunter eine größere, in Deutschland versicherte Luxusmotoryacht - sieben
Wassermotorräder (sog. Jetskis) und 225 Außenbordmotoren im Gesamtwert von ca. 5,8
Millionen EUR sicherzustellen. Hinzu kommen noch eine Vielzahl von Fahrrädern, Elektro-
geräten, Kettensägen, drei Traktoren, zwei Motorräder, ein Quad und 30 Notebooks im Wert
von weiteren 250.000 EUR als "Beifang". Die meisten Sicherstellungen erfolgten - wie auch in
den Jahren zuvor - in Deutschland, aber auch in zwölf weiteren europäischen Ländern waren
die Fahnder erfolgreich. Leider weist auf der anderen Seite die polizeiliche Kriminalstatistik bei
gestohlenen Sportbooten und Außenbordmotoren für die Jahre 2013/2014 einen signifikanten
Anstieg auf Rekordniveau aus, insbesondere in den südlichen Bundesländern. Deutschland-
weit gab es nach einem erfreulichen Rückgang der Fallzahlen bei den Diebstählen von Außen-
bordmotoren von 1.286 Motoren in 2011 auf 998 Motoren in 2012 dann im Jahr 2013 wieder
einen deutlichen Anstieg. Mit insgesamt 1.257 entwendeten Motoren verzeichnete die Statistik
in diesem Deliktsbereich einen Zuwachs um knapp 26% (+ 259 Fälle). Im vergangenen Jahr
folgte ein nochmaliger Anstieg von diesem hohen Niveau um weitere fast acht Prozent (+97
Motoren) auf 1.354 Fälle. Bei den Außenbordern ist dies mit Abstand der höchste Wert seit
Beginn der jährlich vom KBK erstellten Statistik im Jahre 2004. Die Prognosen für dieses Jahr
sehen ähnlich trüb aus. Bereits Anfang Mai zählten die Fahnder knapp 300 gestohlene Moto-
ren und etwa 80 Sportbootdiebstähle. Und dabei ist die "Hochsaison" der Diebe erfahrungs-
gemäß erst in den Sommermonaten. Bei den Bootsdiebstählen bestätigt sich der Trend in
ähnlicher Weise. Im Dreijahresrückblick wurden in Deutschland in 2012 insgesamt 236 Dieb-
stähle von Sportbooten gemeldet, 2013 waren es 246 (+5%) und im vergangenen Jahr schließ-
lich sogar 280 (+14%). Damit bewegen sich die aktuellen Fallzahlen auf dem Niveau der Jahre
vor 2010. Im Jahr 2005 wurden mit 347 Sportbooten die meisten Fahrzeuge entwendet, im Jahr
2012 die wenigsten (236). Die Gesamtschadenshöhe in Deutschland geben die Ermittler mit
knapp 11 Millionen Euro an ... weiterlesen und Detailinfo siehe Link!

Detailinfo www.presseportal.de >>


08/2015

Achtung: Defekte EPIRBS der Firma GME

Der Produktrückruf betrifft die Geräte vom Typ MT400, MT401 und MT403 mit den Serien-
nummern zwischen 50101000 und 80250722, gefertigt von Januar 2005 bis Februar 2008.
Es können Fehler in der Elektronik auftreten. Was zu tun ist, siehe Link!

Detailinfo www.sarsat.noaa.gov >>


08/2015

Nothafen Darßer Ort wieder frei!

Die Baggerarbeiten in der dem Land Mecklenburg-Vorpommern zugehörigen Zufahrt zum
Nothafen Darßer Ort sind beendet. Der Hafen Darßer Ort kann somit in seiner Funktion als
Nothafen wieder ab dem 04.08.2015 angelaufen werden. Die eingezogenen Tonnen "2", "4"
und "Darßer Ort 1" befinden sich unverändert wieder auf ihren bisherigen Positionen. Die
beiden Molenfeuer sowie das Leitfeuer wurden unverändert wieder in Betrieb genommen. Die
Solltiefe für das Fahrwasser beträgt max. 3,00 m bei Normalpegel. Infolge der Unterhaltungs-
maßnahmen an der Hafenzufahrt ist die Wassertiefe im südwestlichen Bereich des Hafen-
beckens eingeschränkt und das Befahren durch Fahrzeuge zu vermeiden. Genauere Hinweise
zur Nutzbarkeit dieser Liegeplätze werden in Kürze vor Ort bekanntgemacht. Der Hafen darf
nur in Notfällen von Fahrzeugen angelaufen werden. Quelle: www.elwis.de


07/2015

Nautische Neuveröffentlichung: Dansk Fyrliste 2015

Mitte Juni hat Sofartsstyrelsen eine Neuausgabe des dänischen Leuchtfeuerverzeichnisses
veröffentlicht. In ihm werden die beleuchteten festen und schwimmenden Seezeichen in den
Gewässern um Dänemark, die Foroyar und Grönland vollständig dargestellt. Diese Gewässer
sind mit insgesamt 2.216 Feuern gekennzeichnet. Ergänzend werden RACON, AIS-Hilfen für
die Navigation und Differential-GPS-Stationen sowie Tagsignalstellen aufgeführt. Das Leucht-
feuerverzeichnis kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden.

Detailinfo www.soefartsstyrelsen.dk >>


06/2015

Weniger Flächen für Offshore-Windparks vor der mecklenburgischen Küste

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung von Mecklenburg-Vorpom-
mern hat seine Pläne für den Bau von Offshore Windparks drastisch zurückgefahren. Mitte
April wurde die "korrigierte Gebietskulisse für zukünftige Windparks im Küstenmeer" vorgestellt.
Im ersten Entwurf waren noch 580 qkm mögliche Flächen für insgesamt 9 Offshore-Windparks
ausgewiesen, der jetzige Entwurf enthält eine Planung über insgesamt rund 197 qkm. Die Re-
duzierung ergibt sich nach Aussagen des Ministeriums aus begründeten Einwänden im Zuge
des ersten Beteiligungsverfahrens. Im ersten Entwurf wurden maximal planerisch mögliche
Flächen ausgewiesen. Dementsprechend sah die Planung vor, dass beispielsweise Windeig-
nungsgebiete nahtlos an Schifffahrtsrouten angrenzen. Das Beteiligungsverfahren hat gezeigt,
dass aus Sicherheitsgründen Abstandspuffer benötigt werden. Diesen Einwänden wurde eben-
so gefolgt wie konkreten Forderungen aus dem Tourismusbereich, Blickachsen zu Sonnen-
untergängen zu wahren. Auch naturschutzfachliche Einwände bezüglich eines Vogelzugkorri-
dors über Rügen oder auch militärische Einwände hinsichtlich der Wirkung von Windkraftan-
lagen auf Radaranlagen kamen zum Tragen. "Wir haben immer betont, dass wir die Beteili-
gung ernst nehmen, begründeten Einwänden folgen und ergebnisoffen abwägen werden. Die
Hinweise zur Sicherheit der Schifffahrt, wirtschaftliche Belange der Fischerei und begründete
Einwände des Tourismus haben zur Konkretisierung der Gebietskulisse geführt", so Minister
Christian Pegel. Die Segler und Motorbootfahrer in dem Revier wird es freuen, sind nun zukün-
ftig weniger Wasserflächen mit Befahrensverboten belegt. Weitere Informationen sowie die ent-
sprechenden Karten mit den ausgewiesenen Regionen sind im Internet einzusehen.

Detailinfo www.regierung-mv.de >>


05/2015

Nothafen Darßer Ort: Es kommt wieder Bewegung in die Sache

Wassersportler entlang der Küste Mecklenburg-Vorpommerns können ein Lied oder "Leid"
davon singen, wie oft der Nothafen Darßer Ort geschlossen und wieder geöffnet wurde, bzw.
wie lange schon um einen Ersatzhafen gerungen wird. Seit rund 25 Jahren suchen die verschie-
denen Landesregierungen nach Lösungen für einen Ersatz des Nothafen Darßer Ort. Jetzt ist
wieder Bewegung in die Sache gekommen. Nachdem eine Machbarkeitsstudie in Prerow den
besten Alternativstandort sah, hat am 21.04. das MV-Kabinett die Verlegung des Nothafen
Darßer Ort sowie die Finanzierung des (neuen) Landeshafen Prerow beschlossen (einschl.
Planung, Bau und Unterhaltung). Und auch die letzte Hürde wurde mit dem damit verbundenen
Bürgerentscheid genommen: Am 26.04. haben sich auch die Einwohner Prerow‘s für die Errich-
tung eines Ersatzhafens für den Nothafen Darßer Ort in Prerow ausgesprochen.

Detailinfo www.ersatzhafen-mv.de >>


05/2015

Weniger Flächen für Offshore-Windparks vor der mecklenburgischen Küste

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung von Mecklenburg-Vor-
pommern hat seine Pläne für den Bau von Offshore Windparks drastisch zurückgefahren.
Am 14.04. wurde die "korrigierte Gebietskulisse für zukünftige Windparks im Küstenmeer"
vorgestellt. Im ersten Entwurf waren noch 580 qkm mögliche Flächen für insgesamt 9 Offshore-
Windparks ausgewiesen, der jetzige Entwurf enthält eine Planung über insgesamt rund 197
qkm. Die Reduzierung ergibt sich nach Aussagen des Ministeriums aus begründeten Einwän-
den, im Zuge des ersten Beteiligungsverfahren. Im ersten Entwurf wurden maximal planerisch
möglichen Flächen ausgewiesen. Dementsprechend sah die Planung vor, dass beispielsweise
Windeignungsgebiete nahtlos an Schifffahrtsrouten angrenzen. Das Beteiligungsverfahren hat
gezeigt, dass aus Sicherheitsgründen Abstandspuffer benötigt werden. Diesen Einwänden
wurde ebenso gefolgt wie konkreten Forderungen aus dem Tourismusbereich, Blickachsen zu
Sonnenuntergängen zu waren. Auch naturschutzfachliche Einwände bezüglich eines Vogel-
zugkorridors über Rügen oder auch militärische Einwände hinsichtlich der Wirkung von
Windkraftanlagen auf Radaranlagen kamen zum Tragen. "Wir haben immer betont, dass wir
die Beteiligung ernst nehmen, begründeten Einwänden folgen und ergebnisoffen abwägen
werden. Die Hinweise zur Sicherheit der Schifffahrt, wirtschaftliche Belange der Fischerei und
begründete Einwände des Tourismus haben zur Konkretisierung der Gebietskulisse geführt",
so de#E3E3Ester Christian Pegel. Die Segler und Motorbootfahrer in dem Revier wird es freuen,
sind nun zukünftig weniger Wasserflächen mit Befahrensverboten belegt.

Detailinfo und Karte www.regierung-mv.de >>


03/2015

Schweden: Einleitung von Fäkalien ab April 2015 verboten

Sportboote mit mehr als 400 kg Gewicht - ob schwedisches oder ausländisches Boot - dürfen
ab 01.04.2015 sowohl in den schwedischen Hoheitsgewässern als auch der schwedischen
Wirtschaftszone keine Fäkalien direkt in das Wasser einleiten. Ausgenommen sind lediglich
historische Boote der "Klasse K". Auf Sportbooten fest eingebaute Toilettenanlagen dürfen
weiterbenutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass das Abwasser in einem Fäkalientank
gesammelt wird und über eine entsprechende Entsorgungsstation im Hafen abgesaugt wird.
Anlagen ohne Tank, die das Abwasser auf direktem Wege ins Meer pumpen, dürfen nicht
mehr benutzt werde.

Eine Verpflichtung, sein Boot oder eine Toilettenanlage nun umbauen zu müssen, sieht die
Vorschrift nicht vor - die Schweden sind da recht pragmatisch und untersagen nur die Benut-
zung innerhalb der o.g. Bereiche.

Detailinformationen und eine Karte mit Häfen, die über eine Entsorgungsstation verfügen,
können im Internet eingesehen werden.

Detailinfo www.transportstyrelsen.se >>

Karte der Entsorgungsstationen www.transportstyrelsen.se >>


02/2015

In Nord- und Ostsee keine Seewetterberichte mehr vom NDR auf Mittelwelle

Bereits in 2013 angekündigt, hat der Norddeutsche Rundfunk (NDR) jetzt Mitte Januar seine
Mittelwellensender abgeschaltet. Der NDR folgte damit einer Anordnung der "Kommission zur
Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF)", vorher hatten bereits Radio Bremen, RBB, HR, SWR
und MDR den "Ausknopf" für die Mittelwellensender gedrückt. Lediglich über DeutschlandRadio
können in diesem Jahr noch Seewetterberichte auf der Mittelwellenfrequenz 1269 Kilohertz
(6.40 h, 11.05 h, 21.05 h, 01.05 h) empfangen werden. Nach der Saison 2015 schaltet auch
DRadio ab. Von Kiel aus sendet NDR Info im Digitalradio DAB+ (zu empfangen auf der Ostsee
bis zur Dänischen Südsee) dreimal täglich (08.30 h, 22.05 h, 00.05 h) einen Seewetterbericht
und nautische Warnnachrichten.


01/2015

ancora Marina: Wer sind die Brandstifter?
50.000 Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung der Täter!

Am frühen Morgen des 12.11.2014 um 3.56 Uhr wurde Feueralarm in einem Hallenkomplex
der ancora Marina GmbH & Co. KG in 23730 Neustadt/Holstein ausgelöst. Schon kurz darauf
stand ein Teil des Hallenkomplexes in Flammen. Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus,
dass Brandstiftung die Ursache dieses Feuers gewesen ist. Die Polizeidirektion Lübeck richtete
zur Bearbeitung dieser Straftat eine Ermittlungsgruppe mit Sitz bei der Kriminalpolizeiaußen-
stelle Neustadt/Holstein ein. Die umfangreichen Ermittlungen haben bislang nicht zur Über-
führung eines Täters geführt. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweise, die zur Verurteilung des Täters beitragen können, bitte an die Kriminal-
polizeiaußenstelle Neustadt/Holstein, EG "Ancora", Tel.-Nr. 04561 - 615-52.


Die ancora Marina GmbH & Co. KG und die involvierten Versicherungen, wie auch der Ver-
sicherungsmakler Pantaenius Hamburg, setzen für Hinweise, die zur Ergreifung und Verur-
teilung des Täters oder der Täter führen, eine Belohnungssumme von insgesamt 50.000 Euro
aus!

Info www.ancora-marina.com >>


01/2015

Verbot von Signalhörnern mit fluorierten Treibhausgasen

Das Umweltbundesamt hat mitgeteilt, dass ab 1. Januar 2015 Signalhörner für die Freizeit-
schifffahrt, die mit fluorierten Treibhausgasen (z.B. Tetrafluorethan) betrieben werden und ein
Treibhauspotenzial von 150 und mehr besitzen, nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfen.
Die im Handel befindlichen Signalhörner enthalten üblicherweise diese Treibhausgase. Alt-
bestände, die sich bereits beim Handel befinden, dürfen aufgebraucht werden. Nach der alten
Verordnung (EG) Nr. 842/2006 über bestimmte fluorierte Treibhausgase waren Signalhörner,
die zu Sicherheitszwecken in der Verkehr gebracht wurden, wie zum Beispiel Signalhörner für
die Schifffahrt, nicht betroffen. Das hat sich nun geändert. Zum 01. Januar 2015 wird die Ver-
ordnung (EG) Nr. 842/2006 durch die Verordnung (EU) Nr. 517/2014 über fluorierte Treibhaus-
gase aufgehoben. Die Verordnung (EU) Nr. 517/2014 beschränkt das Inverkehrbringen von
Signalhörnern, die einen HFKW mit einem Treibhauspotential von 150 oder mehr enthalten
(wie Tetrafluorethan), unabhängig von der Anwendung ab dem 4. Juli 2009 (ausgenommen
Militärausrüstung). Zwar ist die neue Verordnung bereits in Kraft, gilt aber erst ab 01. Januar
2015. Die Europäische Kommission vertritt daher die Auffassung, dass das Inverkehrbringen
von zu Sicherheitszwecken genutzten Signalhörnern erst ab dem 01. Januar 2015 unzulässig
ist. Eine Auslegung der für den Vollzug in Deutschland zuständigen Behörden der Bundes-
länder liegt bislang nicht vor.

Detailinfo www.bvww.org >>


08/2014

ADAC und BVWW: Positionspapier vorgestellt

In der Debatte um die zukünftigen Rahmenbedingungen des Fahrtenwassersports haben zwei
Verbände, der ADAC und der Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW), ihre Vorstellun-
gen in einem zwölfseitiges Positionspapier formuliert. Unter dem Titel "Handlungsbedarfe für die
Sport- und Freizeitschifffahrt 2014" werden unter anderem die Themen: Erhalt und Ausbau der wassertouristischen Infrastruktur; Qualität der Ausbildung; Sportbootführerscheine; Regelungen
für den Seefunkdienst; Sportbootvermietungsverordnungen; Ausweitung der Charterscheinrege-
lung angesprochen. Die Einschätzungen und Empfehlungen der beiden Organisationen zu die-
sen Themen entsprechen weitgehend dem, was von ihnen schon in der Vergangenheit vorge-
schlagen wurde.

Aufhorchen lässt, weil zwei weitere Komplexe abgehandelt werden. Zum einen fordern die bei-
den Verbände die Zusammenführung von Gesetzen und Verordnungen, die die Sportschifffahrt
im weitesten Sinn betreffen, in einem "Recht der Sportschifffahrt" und zum anderen die "Verein-
heitlichung der Kennzeichnungspflicht im Binnen- und Seebereich".

Im Hinblick auf das erste Thema, kann man den Forderungen, Vorschriften zu straffen, sie über-
sichtlicher zu gestalten sowie die aktuellen Fassungen vollständig im Internet zum Abruf bereit-
zustellen, nur zustimmen. Diese Forderungen werden seit geraumer Zeit nicht nur von ADAC
und BVWW gestellt. Es ist aber ein Unterschied, ob einzelne Verordnungen überarbeitet und
im Internet zur Verfügung gestellt werden, oder ob ein "Recht der Sportschiffahrt" eingeführt
würde. Bislang ist die "Sportschifffahrt" Teil der Gesamtschifffahrt. "Lustfahrzeuge" galten seit
der Kaiserzeit als Bestandteil der "einheitlichen deutschen Handelsflotte". Wer vorschlägt, ein
in sich geschlossenes Sonderrecht zu schaffen, löst die Sportschifffahrt aus der Schifffahrt
heraus und öffnet Bestrebungen, aus unseren Schiffen "Sportgeräte" mit minderen Rechten zu
machen, Tür und Tor. Solche Verschlechterungen sind sowohl bei der Nutzung von Wasser-
flächen als auch, besonders im Seebereich; im Haftungsrecht denkbar. Es mag sein, dass die
Autoren des Papiers nur nach einer griffigen Formulierung suchten und dass ihnen die Brisanz
ihrer Formulierung entgangen ist. Das würde nichts daran ändern, das ein einmal in die Welt
gesetzter Slogan in der Welt bleibt. Die Verhandlungen um die Vereinfachung von Vorschriften
werden dadurch nicht einfacher.

Hinsichtlich der "Vereinheitlichung der Kennzeichnungspflicht im Binnen- und Seebereich für die
Sportschifffahrt", haben die beiden Verbände eine Drehung um 180 Grad vollzogen. Während es
bei den letzten Gesprächen über dieses Thema, die vor einigen Jahren im Bundesverkehrsmini-
sterium geführt wurden, einen Konsens zwischen allen Beteiligten gab, die Kennzeichnungs-
pflicht im Binnenbereich beenden zu wollen, verlangen ADAC und BVWW jetzt deren Auswei-
tung auf den Seebereich. Die Situation auf den Wasserstraßen hat sich seit dem Konsens über
die Aufhebung der Kennzeichnungspflicht binnen nicht geändert; es ist nach wie vor weit und
breit kein tragfähiges Argument für die Kennzeichnungspflicht zu sehen. Dessen ungeachtet
wird von den beiden Verbänden nun statt des Abbaus bürokratischer Maßnahmen deren Aus-
bau verlangt. Da kann es durchaus zu denken geben, dass in dem Papier auch vorgeschlagen
wird, die Durchführung der Registrierung dem DSV, dem DMYV und dem ADAC zu übertragen.

Der KYCD wird in den nächsten Wochen alle Themen aufgreifen und seine Stellungnahme ver-
öffentlichen. Wer sich im Detail informieren möchte, nachfolgend ist der Link zum Positions-
papier geschaltet.

Geben Sie gern Ihre Stellungnahme oder Ihren Kommentar an den KYCD: per Post oder E-Mail
(info@kycd.de).

Info Positionspapier / Link BVWW >>>


05/2014

Darßer Ort versandet wieder

Die seit vielen Jahren in der Diskussion stehende Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort ist schon
wieder Grund für eine amtliche Mittelung für Mindertiefen.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund meldet:
In der dem Land Mecklenburg-Vorpommern zugehörigen Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort sind
Mindertiefen bekannt geworden. Nach Informationen des Seenotkreuzer "Theo Fischer" der
DGzRS sind in der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort von Tonne "4" bis zu den Molen zum Teil
starke Mindertiefen auf beiden Fahrwasserseiten zu verzeichnen. Im Bereich zwischen Tonne
"4" und dem roten Molenfeuer werden Versandungen bis trockenfallend deutlich. Aus diesem
Grunde wird der Schifffahrt dringend empfohlen, sich in der Zufahrt zum Nothafen Darßer Ort
an der Fahrwassermitte zu orientieren.

Detailinfo www.elwis.de >>


04/2014

Sportboote ohne "Pyro-Schein" chartern

Der als "Pyro-Schein" bekannte und vorgeschriebene Sach- bzw. Fachkundenachweis für an
Bord befindliche Pyrotechnik (Signalmittel) war schon mehrfach in der Diskussion. Ob frei-
willige Ausrüstung oder Pflicht, immer einher geht damit, dass, wenn pyrotechnische Signal-
mittel an Bord sind, auch der Sach- bzw. Fachkundenachweis vorhanden sein muss. Einge-
stuft sind diese Signalmittel meist in die pyrotechnische Kategorie P2. Und hier gilt: Wer Sig-
nalmittel dieser Kategorie erwerben, lagern und verwenden will, muss eine spezielle Schulung
bei einem anerkannten Lehrgangsträger besuchen. Mit bestandener Prüfung wird der Nachweis
erbracht, dass man den fachkundigen Umgang mit den Signalmitteln beherrscht. Unklar wurde
die Situation aber wieder nach Änderung der schifffahrtsrechtlichen Bestimmungen zum Führen
von Sportbooten und Yachten mit einer Motorleistung bis zu 11,04 KW (entsprechend 15 PS).
Bekanntlich ist ab 2013 die Führerscheinpflicht für Boote bis 15 PS entfallen. Die entsprechen-
den Sportboote und kleinen Yachten können somit auch an Freizeitkapitäne ohne Sportboot-
führerschein vermietet werden. Nicht beachtet wurde seinerzeit vom Gesetzgeber aber, dass
davon die Prüfungsmöglichkeit für den "Pyro-Schein" ebenfalls betroffen war. Nicht geregelt war,
ob der als "Pyro-Schein" bekannte Nachweis für diese Gruppe der Freizeitkapitäne entfallen
kann, wenn bestimmte Seenotraketen an Bord der Charteryacht vorhanden sind. Und Signal-
raketen sind nun mal auch auf vielen der kleinen Booten vorhanden. Mit Wirkung zum 24. März
2014 hat jetzt das schleswig-holsteinische Sozialministerium mit einem Erlass Klarheit ge-
schaffen zum Mitführen von pyrotechnischen Signalmitteln der Kategorie P2 auf Charterbooten
und -schiffen. Mit diesem Erlass ist die Vermietung von Sportbooten und Yachten an Dritte,
auf denen sich für den Notfall Signalmittel der Kategorie P2 befinden, ohne weitere sprengstoff-
rechtliche Nachweise ("Pyro-Schein") zulässig, wenn der Vercharterer einige Voraussetzun-
gen erfüllt. Unter anderem bezieht sich dieses auf die Unterweisung des Charterers durch den
sachkundigen Vercharterer (mit schriftlicher Bestätigung) oder die Vorgabe, dass die an Bord
befindlichen Signalmittel der Kategorie P2 fest mit dem Schiffskörper verbundenen und vor un-
befugtem Öffnen gesichert sein müssen (versiegelt oder verplombt). Und - was eigentlich der
Name schon sagt und logisch ist - die Seenotsignalmittel dürfen nur im Notfall benutzt werden.

In einem kleinen, fast letzten Satz des Erlasses versteckt sich aber noch einmal richtig
"Sprengstoff". Zitat: "Es ist erklärtes Ziel der EU-Normenkommission, Signalmittel in die Kate-
gorie P1 einzustufen. Dies soll Anfang 2015 erfolgen. Die Regelungen dieses Erlasses würden
dann gegenstandslos". Das bedeutet, auch der bisherige "Pyro-Schein" wird gegenstandslos.

Detailinfo: Der Erlass im Wortlaut >>>


Hinweis:
Die Informationen sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und
zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit - auch auf Grund kurzfristig
möglicher Änderungen - kann nicht übernommen werden!