Kreuzer Yacht Club Deutschland e.V.

Hier hat der Club für Sie ausgewählte nautische Informationen und Hinweise
sowie allgemeine Info zusammengestellt.






Allgemeine Nachrichten und Informationen

Weitere News und Info finden Sie auch im "Archiv Mitteilungen" >>







"Bekanntmachungen für Seefahrer" der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes

Detailinfo www.elwis.de >>


07/2016

Bundesministerium veröffentlicht "Wassertourismuskonzept"

08/2016

Nach vielen Terminverschiebungen wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale
Infrastruktur (BMVI) am 1. Juli das Konzept für die Zukunft der 2.800 km Bundeswasser-
straßen vorgelegt, auf denen der Güterverkehr nicht mehr wesentlich ist. Wassersportler,
die bisher der norddeutschen Maxime folgten: "Dat löpt sik allens torecht!" werden nun eines
anderen belehrt: Nichts wird sich zurechtlaufen. Auch wenn in dem dünnen Papier Aussagen
für einzelne Reviere nur pauschal getroffen werden, so wird schon bei der ersten Lektüre klar,
dass Minister Dobrindt's Haus in viel Zuckerwatte Vorhaben verpackt, deren Umsetzung dem
Wassersport in ganzen Regionen schaden wird, so an Eider und Unterelbe. Vorgesehen sind
unter anderem:
- Schaffung eines eigenen Haushalts, verbunden mit einer Teilfinanzierung durch die Nutzer,
  d.h. Einführung einer Sportbootabgabe,
- Aufgabe der Privilegierung des Verkehrs gegenüber anderen Nutzungen und Abstimmung
  mit den Renaturierungsvorhaben des Bundesprogramms "Blaues Band Deutschland",
- Rückbau von Infrastruktur, z.B. unwirtschaftliche Schleusen, d.h. Beschränkung betroffener
  Gewässer auf muskelbetriebene Fahrzeuge,
- Bewertung des wirtschaftlichen Potentials der Gewässer und bevorzugte Finanzierung von
  Revieren mit viel Tourismus und Abgabe unterfinanzierter Gewässer in andere Trägerschaften
  (ein Konzept, das kürzlich am Gieselaukanal scheiterte).

Der KYCD bereitet eine genaue Analyse vor. Sie wird in der Ausgabe 3/2016 des Club-
Magazins und an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Ein ganz spannender Punkt, auf den jetzt bereits hingewiesen werden soll, findet sich
auf Seite 15:

Zitat:
3 - Umsetzung des Wassertourismuskonzeptes
3.1 - Kurzfristig umzusetzen (bis 2019) ...
 >> Einführung individueller Befahrungsgebühren für die Sportbootschifffahrt ...

Dem ist vorerst nicht hinzuzufügen!

   

Lesen Sie hier die Stellungnahme und den Kommentar des KYCD >>

   
   

Link zum Download "Wassertourismuskonzept des BMVI" >>

   

07/2016

Landesraumentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern - LEP-MV -
Erfolg des KYCD = Teilerfolg für die Sportschifffahrt

Was das Land Mecklenburg-Vorpommern in den kommenden zehn Jahren in seinem Küsten-
meer vorhat, steht nun fest. Die "Landesverordnung über das Landesraumentwicklungspro-
gramm" (LEP M-V) wurde von der Schweriner Regierung in Kraft gesetzt. Im vorigen Jahr gab
der KYCD zu den Planungen als einziger Verband eine umfangreiche Stellungnahme aus der
Sicht des Fahrtenwassersports ab (siehe diese Seite weiter unten, siehe Club-Magazin
Ausgabe 4/2015). Unsere Vorschläge und Forderungen wurden jetzt zum Teil berücksichtigt.
Es kann keinen Zweifel daran geben, dass die traditionellen Nutzungen der See - Schifffahrt
und Fischerei - unter einem wachsenden Druck stehen. Rohstoffgewinnung, Energieerzeu-
gung, Naturschutz oder Tourismus beanspruchen zunehmend breiteren Raum. Politische
Richtungsentscheidungen und ökonomische Interessen begünstigen die Umwandlung großer
Areale in maritime Industrielandschaften, während gleichzeitig zum Ausgleich der hinzu-
kommenden Belastungen und zum Erhalt gefährdeter Lebensräume ein nicht immer schlüssi-
ger Naturschutz betrieben wird. Der frei zur Verfügung stehende Seeraum wird durch beides
kleiner. Die Frage, ob der Fahrtenwassersport noch vorfinde was er braucht, kommt zu oft
unter "ferner liefen". Die Stimme des Wassersports ist eine der leisesten im Konzert der
Meeresnutzer. Umso erfreulicher ist es dann, wenn es gelingt, auf die Bedingungen für unse-
ren Sport so Einfluss zu nehmen, dass Reviere ungefährdet bleiben und Vergnügen und Er-
holung auf See gesichert sind. Die Ostseeskipper werden im Küstenmeer Bedingungen vor-
finden, die deutlich besser sind, als nach dem ersten LEP-Entwurf zu erwarten war: Der KYCD
hatte in seiner Stellungnahme begründet, dass Schifffahrt nicht allein mit Handelsschiffen be-
trieben werde, sondern ebenso mit Yachten. Wir kritisierten, dass im LEP-Entwurf unter Schiff-
fahrt praktisch allein die Großschifffahrt verstanden würde. In der Folge wurden bei der Aus-
weisung von Vorranggebieten für die Schifffahrt für uns wichtige Routen nicht berücksichtigt.
Jetzt wurde unserer Forderung entsprochen, die Verbindung vom Greifswalder Bodden bis
Wolgast und weiter durch den Peenestrom und das Kleine Haff ins Große Haff und zur Oder
auszuweisen. Dadurch ist die gesamte Binnenroute zwischen Hiddensee und dem Stettiner
Haff in der Landesplanung gesichert. Eine solche Ausweisung forderte der KYCD auch für alle
vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in den Kartensätzen 3005 und 3006
empfohlenen Baggerrinnen und betonnten Fahrwasser. Das Land hat jetzt "gekennzeichnete
Fahrwasser innerhalb der Seeschifffahrtsstraßen" den Vorranggebieten gleichgestellt. Damit
hat dort die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs Vorrang; Maßnahmen und Nutzungen,
die die Schifffahrt beeinträchtigen, sind auszuschließen. Nicht umgesetzt wurden leider die
Vorschläge des KYCD, die Verbindungen von der Wismar-Bucht zur Lübecker Bucht durch
das Offentief und westlich von Hiddensee das Fahrwasser zur Ansteuerungstonne Gellen zu
Vorranggebieten zu machen. In beiden Fällen ist deshalb zur Vermeidung von Konflikten wich-
tig, dass die Betonnung dauerhaft erhalten bleibt. Im Küstenmeer Mecklenburg-Vorpommerns
ist nach wie vor geplant, 170 Quadratkilometer mit Windenergieanlagen zu "bepflanzen". Für
die Sportschifffahrt werden sich Hindernisse auf dem Weg zu unseren skandinavischen Nach-
barn ergeben, und im Längsverkehr vor dem Darßer Ort wird eventuell ein "Nadelöhr" entstehen.

Das Gesamtprogramm "LEP M-V 2016" (die Schifffahrt ist nur ein Teil davon) sowie die
Gesamtkarte inkl. der Seegebiet kann unter nachfolgendem Link eingesehen und herunter-
geladen werden.

   

Lesen Sie hier die aktuelle Stellungnahme und den Kommentar des KYCD >>

   
   

Stellungnahme des KYCD vom November 2015 >>

   

Detailinfo www.regierung-mv.de >>


06/2016

Nothafen Darßer Ort: Ersatzhafen in Prerow soll jetzt gebaut werden

Verschiedenen Medienberichten zufolge steht dem Bau des geplanten Inselhafen vor der See-
brücke Prerow's als Ersatzhafen für den Nothafen Darßer Ort nichts mehr im Wege. Die Finan-
zierung (rund 12,3 Mio. Euro für Planung, Bau und Betrieb) ist gesichert, das "Staatliche Amt
für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg" wird Bauherrin. Zur Zeit findet das Aus-
wahlverfahren der Planungsbüros statt, die sich auf die Ausschreibung der Planung beworben
haben, Auftragserteilung soll nach der Sommerpause sein. Wie der Hafen aussehen soll und
weitere Hintergrundinformationen sind im Internet veröffentlicht.

Detailinfo www.ersatzhafen-mv.de >>


06/2016

Schleuse im Gieselaukanal wieder in Betrieb

Die Schleuse im rund 2,8 km langen Gieselaukanal, der die Eider mit dem Nord-Ostsee-Kanal
verbindet, war seit dem 02.11.2015 aus technischen Gründen geschlossen. Jetzt teilte das
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel mit, dass nach einer Bauwerksinspektion
und gleichzeitig erfolgten Reparaturen, die Schleuse wieder ihren Betrieb aufgenommen hat.
Sie wird aber Ende des Jahres für weitere Reparaturen wieder geschlossen werden.

Detailinfo www.wsa-brunsbuettel.wsv.de >>

Siehe auch Mittelungen des KYCD im Magazin "segeln" Heft 3/2016 >>

   

05/2016

Es wird scharf geschossen ...

Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2016 finden im Schießgebiet Nordsee (nordwestlich von Helgo-
land/WSG 84) Artillerie- und Flugkörperschießübungen (See- und Luftziele) und im Torpedo-
schießgebiet Unterwasserschießübungen statt. Es wird bei Tag und Nacht geschossen,
soweit das Schussfeld frei ist. Eine Absperrung findet nicht statt. Bei Schießübungen zeigen
die beteiligten Fahrzeuge der Deutschen Marine das Signal NE 4 nach dem Internationalen
Signalbuch. Falls sich ein Fahrzeug bei Dunkelheit der Schießscheibe in gefahrdrohender
Weise nähert, schießt der Scheibenschlepper Leuchtkugeln mit weißen Sternen und leuchtet
die Schießscheibe an. Fahrzeuge, die an den Schießübungen beteiligt sind, führen nur die in
den KVR bzw. in der SeeSchStrO vorgeschriebenen Lichter und Signalkörper. Die genauen
Ortsangaben zu den Schießgebieten sind über den Link nachzulesen.

Detailinfo www.elwis.de >>


04/2016

Nothafen Ruden gesperrt

Der Nothafen Ruden im Greifswalder Bodden, gegenüber der Peene-Mündung, darf ab sofort
bis auf Widerruf von Wasserfahrzeugen aller Art nicht angelaufen werden. Grund dafür ist,
dass keine gültige Betriebserlaubnis für diesen Hafen existiert und die Sicherheit der Nutzer
des Hafens durch bauliche Mängel aktuell nicht gewährleistet werden kann.

Detailinfo www.elwis.de >>


04/2016

Nord-Ostsee-Kanal für Sportboote vorerst kostenlos

Aus Sicherheitsgründen ist in den Schleusenkammern Brunsbüttel und Kiel-Holtenau die
Benutzung der für Notfälle und Rettungszwecke angebrachten Leitern nicht mehr möglich.
Somit sind für Sportbootfahrer auch die Automaten, der Kiosk oder die Anmeldestelle nicht
mehr zu erreichen, um die so genannte Befahrensabgabe für Sportboote zu entrichten. Derzeit
werden alternative Möglichkeiten des Entrichtens der Befahrensabgaben entwickelt und um-
gesetzt, so z.B. Bezahlautomaten in Kiel-Holtenau oder eine Internetanwendung bzw. App.
Die hierfür erforderliche Infrastruktur wird im Laufe der Sportbootsaison 2016 fertig gestellt
werden. Bis zur Betriebsaufnahme der neuen Bezahlmöglichkeiten wird das Entrichten der
Befahrensabgaben für Sportboote ausgesetzt.

Detailinfo www.wsa-kiel.wsv.de >>


03/2016

Rückruf-Aktionen für verschiedene Handfackeln, Fallschirmraketen und Rauchsignale

Die Hersteller Albatross S.R.L., Hansson Pyrotech, NINGBO ZHENHUA, PAINS WESSEX und
COMET haben Rückrufaktionen gestartet, da die Gefahr besteht, dass möglicherweise nicht
die volle Funktion der Signalmittel in allen Fällen gewährleistet ist und damit ein Sicherheits-
risiko nicht ausgeschlossen werden kann. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite
des BSH (www.bsh.de) in der Rubrik "Marktüberwachung.


03/2016

Fähren, Routen, Reedereien: Alle Strecken in Europa auf einem Blick

Der VFF - Verband der Fährschifffahrt und Fährtouristik e.V. - bietet unter www.faehrverband.org
in einer Übersicht viele hilfreiche und nützliche Infos rund um Fähren und ihre Reiseziele. Die
detaillierte Übersicht kann kostenlos heruntergeladen werden.

Download Übersicht unter www.faehrverband.org >>


03/2016

Aus "SNCM" wurde im Januar 2016 "Maritima Ferries"

Seit 1976 bedienten die SNCM-Fähren viele auch für Chartersegler interessante Verbindungen
im Mittelmeer. Nach Verlusten bei der vom französischen Staat subventionierten Reederei, hat
jetzt die Rocca Gruppe die Fährverbindungen mit "Maritima Ferries" übernommen. Die Fähren
bedienen u. a. von Marseille aus Korsika (Ajaccio, Bastia, L'Ille-Rousse,Porto-Vecchio,
Propriano), Tunesien (Tunis) und Algerien (Algier).

Info www.maritima-ferries.eu >>


03/2016

KANNAD Marine EPIRBs: Rückruf-Aktion

Der Hersteller der EPIRB Modelle SAFELINK Manual+ GPS (K12002311) und SAFELINK
Auto GPS (K12002367) hat einen Produkt-Rückruf veröffentlicht, da es passieren kann, dass
die Geräte im Notfall nicht richtig funktionieren. Weitere Informationen gibt es auf der Internet-
seite des BSH (www.bsh.de) oder beim Hersteller (www.kannadmarine.com).


12/2015

Neues Geld in Schweden

Seit Oktober 2015 gibt die Svenska Riksbank (Schwedische Reichsbank) neue Geldscheine
für 20, 50, 200 und 1000 Kronen heraus. Die bisherigen 20, 50 und 1.000 Kronen Scheine
werden ab Juni 2016 ungültig. Ein wichtiger Termin für alle, die noch den einen oder anderen
Schein in der Bordkasse herumliegen haben. Ab Oktober 2016 gibt es dann neue 100 und 500
Kronen Scheine sowie Münzen. Diese Scheine und Münzen werden dann ab 30. Juni 2017
ungültig. Nach dem jeweiligen 30. Juni ist ein Umtausch der ungültig gewordenen Zahlungs-
mittel nur noch bei der Svenska Riksbank möglich. Die notwendigen Informationen für diejeni-
gen, die ihr Geld nicht vor Ort ausgeben oder tauschen konnten, findet sich auf den Internet-
seiten www.riksbank.se (englischen Sprachbutton drücken!) in der Rubrik "Redeeming invalid
banknotes". Unter der Internetadresse der Svenska Riksbank gibt es auch die Detailinforma-
tionen, wie das neue Geld aussieht.

Detailinfo www.riksbank.se >>


11/2015

Landesraumentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern - LEP-MV -
Planungen im Küstenmeer

In der Ausgabe 4/2015 unseres Club- Magazins (siehe "Archiv Mitgliedsheft" gingen wir unter
dem Titel "Mecklenburg-Vorpommern verplant das Küstenmeer" darauf ein, wie sich das Bun-
desland die zukünftige Nutzung der Hoheitsgewässer vor seiner Küste vorstellt. Für die zweite
Stufe des öffentlichen Beteiligungsverfahren kündigten wir eine Stellungnahme unseres Clubs
an. Ende September gab der KYCD dann gegenüber dem Ministerium für Energie, Infrastruktur
und Landesentwicklung in Schwerin seine Stellungnahme zum "Landesraumentwicklungspro-
gramm" (LEP) ab. Die von Mecklenburg-Vorpommern vorgelegten Planungsunterlagen berück-
sichtigen nach unserer Auffassung die Belange der Sport- und Freizeitschifffahrt nicht ausrei-
chend. Bei unserer Analyse kamen wir zu dem Ergebnis, dass in Schwerin gar nicht wahr-
genommen wird, dass mit Yachten Schifffahrt betrieben wird. Wenn im LEP von Schifffahrt die
Rede ist, geht es offensichtlich nur um die Handelsschifffahrt und die von ihr genutzten Häfen
und Fahrwasser. Während die Fischerei wenigstens hinsichtlich ihrer Fanggebiete und der
Laich- und Aufzuchtgebiete der Fische berücksichtigt wird, findet die Sportschifffahrt allenfalls
Erwähnung, wenn es um ihren positiven Einfluss auf die touristische Entwicklung der Küsten-
orte geht. ...

Stellungnahme des KYCD lesen ... >>


11/2015

Offener Brief des KYCD an Minister Dobrindt ...

Gut leben in Deutschland - Zukünftige wassersportliche und -touristische Nutzung
von Bundeswasserstraßen

Sehr geehrter Herr Minister Dobrindt,

am 22. Oktober 2015 übersandten Ihnen der Deutsche Tourismusverband e.V., der Bundes-
verband Wassersportwirtschaft e.V. und der Deutsche Olympische Sportbund e.V. ihr von
zehn weiteren Organisationen unterstütztes Schreiben zur zukünftigen Entwicklung des
Wassersports in Deutschland. Der bundesweit tätige Kreuzer Yacht Club Deutschland e.V.
vertritt als Fachverband Interessen von Fahrtenwassersportlern unter Segel und Motor. Auch
wir tragen die Inhalte des Schreibens der Verbände mit. Zugleich nehmen wir es zum Anlass,
auf einige Sachverhalte, die für die Zukunft des Fahrtenwassersports wichtig sind, gesondert
einzugehen ...

ganzen Brief lesen ... >>


11/2015

Seenotretter dieses Jahr bislang 1.900 Mal auf Nord- und Ostsee im Einsatz

Auf das Jahr 2014 bezogen, bedeutet dieses einen leichten Rückgang der Einsatzzahlen.
Auf die einzelnen Gebiete von Nord- und Ostsee verteilt, sieht es für den Zeitraum Januar
bis Oktober 2015 wie folgt aus:

Niedersächsische Nordseeküste: Hier wurden von den Besatzungen der Seenotrettungs-
kreuzer und -boote bei 497 (Januar bis Oktober 2014: 530) Einsätzen vier (zwölf) Menschen
aus Seenot gerettet und 56 (101) weitere aus Gefahrensituationen befreit.

Schleswig-Holsteinische Nordseeküste: Die Stationen an der schleswig-holsteinischen Nord-
seeküste registrierten 213 (Januar bis Oktober 2014: 224) Einsätze, dabei wurden zwei (zwei)
Menschen aus Seenot gerettet und weitere 18 (36) aus Gefahrensituationen befreit.

Schleswig-Holsteinische Ostseeküste: 679 (Januar bis Oktober 2014: 763) Mal waren die
Seenotretter im Einsatz und retteten 40 (21) Menschen aus Seenot und befreiten weitere
223 (304) aus Gefahrensituationen.

Mecklenburg-Vorpommersche Ostseeküste: Bei 503 (Januar bis Oktober 2014: 489) Einsatz-
fahrten retteten die Seenotretter elf (zehn) Menschen aus Seenot und befreiten weitere 139
(263) aus Gefahrensituationen.

Detailinfo www.seenotretter.de >>


10/2015

Erdölförderung: Schwarze Aussichten - Erdöl aus der Ostsee

Ist beabsichtigt, in der südlichen und westlichen Ostsee noch mehr Offshore-Industrie anzu-
siedeln? Kommen nach den Windparks als nächstes die Förderplattformen? Zwischen 1984
und 2000 wurde vor Damp schon einmal Erdöl gefördert. Dann lohnte sich die Ausbeutung
nicht mehr, und die Plattformen "Schwedeneck A" und "B" wurden abgebaut. Bei steigenden
Ölpreisen erinnerte sich der Betreiber RWE DEA im Jahr 2013 daran, dass im Feld noch
einige hunderttausend Tonnen Öl lagern, die seinerzeit nicht erreichbar waren. Ihre Förderung
wurde in Aussicht gestellt ...

ganzen Artikel lesen ... >>


09/2015

Sachwerte in Höhe von 5,8 Millionen Euro sichergestellt

Die fünf Ermittler des Kompetenz-Zentrums Bootskriminalität Baden-Württemberg bei der
Wasserschutzpolizeistation Konstanz (KBK), das seit dem 01.01.2014 zum Polizeipräsidium
Einsatz Göppingen gehört, melden ein Rekordergebnis bei den Sicherstellungswerten von
gestohlenen oder unterschlagenen Wasserfahrzeugen und Außenbordmotoren - insgesamt
in Höhe von 5,8 Millionen Euro. Gemeinsam mit Fahndungsdienststellen aus Deutschland
und zehn benachbarten Ländern schlugen die Fahnder 2013 und 2014 insgesamt 260-mal zu.
Zusammen mit den zuständigen Polizeidienststellen gelang es, europaweit insgesamt 28
Sportboote - darunter eine größere, in Deutschland versicherte Luxusmotoryacht - sieben
Wassermotorräder (sog. Jetskis) und 225 Außenbordmotoren im Gesamtwert von ca. 5,8
Millionen EUR sicherzustellen. Hinzu kommen noch eine Vielzahl von Fahrrädern, Elektro-
geräten, Kettensägen, drei Traktoren, zwei Motorräder, ein Quad und 30 Notebooks im Wert
von weiteren 250.000 EUR als "Beifang". Die meisten Sicherstellungen erfolgten - wie auch in
den Jahren zuvor - in Deutschland, aber auch in zwölf weiteren europäischen Ländern waren
die Fahnder erfolgreich. Leider weist auf der anderen Seite die polizeiliche Kriminalstatistik bei
gestohlenen Sportbooten und Außenbordmotoren für die Jahre 2013/2014 einen signifikanten
Anstieg auf Rekordniveau aus, insbesondere in den südlichen Bundesländern. Deutschland-
weit gab es nach einem erfreulichen Rückgang der Fallzahlen bei den Diebstählen von Außen-
bordmotoren von 1.286 Motoren in 2011 auf 998 Motoren in 2012 dann im Jahr 2013 wieder
einen deutlichen Anstieg. Mit insgesamt 1.257 entwendeten Motoren verzeichnete die Statistik
in diesem Deliktsbereich einen Zuwachs um knapp 26% (+ 259 Fälle). Im vergangenen Jahr
folgte ein nochmaliger Anstieg von diesem hohen Niveau um weitere fast acht Prozent (+97
Motoren) auf 1.354 Fälle. Bei den Außenbordern ist dies mit Abstand der höchste Wert seit
Beginn der jährlich vom KBK erstellten Statistik im Jahre 2004. Die Prognosen für dieses Jahr
sehen ähnlich trüb aus. Bereits Anfang Mai zählten die Fahnder knapp 300 gestohlene Moto-
ren und etwa 80 Sportbootdiebstähle. Und dabei ist die "Hochsaison" der Diebe erfahrungs-
gemäß erst in den Sommermonaten. Bei den Bootsdiebstählen bestätigt sich der Trend in
ähnlicher Weise. Im Dreijahresrückblick wurden in Deutschland in 2012 insgesamt 236 Dieb-
stähle von Sportbooten gemeldet, 2013 waren es 246 (+5%) und im vergangenen Jahr schließ-
lich sogar 280 (+14%). Damit bewegen sich die aktuellen Fallzahlen auf dem Niveau der Jahre
vor 2010. Im Jahr 2005 wurden mit 347 Sportbooten die meisten Fahrzeuge entwendet, im Jahr
2012 die wenigsten (236). Die Gesamtschadenshöhe in Deutschland geben die Ermittler mit
knapp 11 Millionen Euro an ... weiterlesen und Detailinfo siehe Link!

Detailinfo www.presseportal.de >>


08/2015

Achtung: Defekte EPIRBS der Firma GME

Der Produktrückruf betrifft die Geräte vom Typ MT400, MT401 und MT403 mit den Serien-
nummern zwischen 50101000 und 80250722, gefertigt von Januar 2005 bis Februar 2008.
Es können Fehler in der Elektronik auftreten. Was zu tun ist, siehe Link!

Detailinfo www.sarsat.noaa.gov >>


07/2015

Nautische Neuveröffentlichung: Dansk Fyrliste 2015

Mitte Juni hat Sofartsstyrelsen eine Neuausgabe des dänischen Leuchtfeuerverzeichnisses
veröffentlicht. In ihm werden die beleuchteten festen und schwimmenden Seezeichen in den
Gewässern um Dänemark, die Foroyar und Grönland vollständig dargestellt. Diese Gewässer
sind mit insgesamt 2.216 Feuern gekennzeichnet. Ergänzend werden RACON, AIS-Hilfen für
die Navigation und Differential-GPS-Stationen sowie Tagsignalstellen aufgeführt. Das Leucht-
feuerverzeichnis kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden.

Detailinfo www.soefartsstyrelsen.dk >>


06/2015

Weniger Flächen für Offshore-Windparks vor der mecklenburgischen Küste

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung von Mecklenburg-Vorpom-
mern hat seine Pläne für den Bau von Offshore Windparks drastisch zurückgefahren. Mitte
April wurde die "korrigierte Gebietskulisse für zukünftige Windparks im Küstenmeer" vorgestellt.
Im ersten Entwurf waren noch 580 qkm mögliche Flächen für insgesamt 9 Offshore-Windparks
ausgewiesen, der jetzige Entwurf enthält eine Planung über insgesamt rund 197 qkm. Die Re-
duzierung ergibt sich nach Aussagen des Ministeriums aus begründeten Einwänden im Zuge
des ersten Beteiligungsverfahrens. Im ersten Entwurf wurden maximal planerisch mögliche
Flächen ausgewiesen. Dementsprechend sah die Planung vor, dass beispielsweise Windeig-
nungsgebiete nahtlos an Schifffahrtsrouten angrenzen. Das Beteiligungsverfahren hat gezeigt,
dass aus Sicherheitsgründen Abstandspuffer benötigt werden. Diesen Einwänden wurde eben-
so gefolgt wie konkreten Forderungen aus dem Tourismusbereich, Blickachsen zu Sonnen-
untergängen zu wahren. Auch naturschutzfachliche Einwände bezüglich eines Vogelzugkorri-
dors über Rügen oder auch militärische Einwände hinsichtlich der Wirkung von Windkraftan-
lagen auf Radaranlagen kamen zum Tragen. "Wir haben immer betont, dass wir die Beteili-
gung ernst nehmen, begründeten Einwänden folgen und ergebnisoffen abwägen werden. Die
Hinweise zur Sicherheit der Schifffahrt, wirtschaftliche Belange der Fischerei und begründete
Einwände des Tourismus haben zur Konkretisierung der Gebietskulisse geführt", so Minister
Christian Pegel. Die Segler und Motorbootfahrer in dem Revier wird es freuen, sind nun zukün-
ftig weniger Wasserflächen mit Befahrensverboten belegt. Weitere Informationen sowie die ent-
sprechenden Karten mit den ausgewiesenen Regionen sind im Internet einzusehen.

Detailinfo www.regierung-mv.de >>


03/2015

Schweden: Einleitung von Fäkalien ab April 2015 verboten

Sportboote mit mehr als 400 kg Gewicht - ob schwedisches oder ausländisches Boot - dürfen
ab 01.04.2015 sowohl in den schwedischen Hoheitsgewässern als auch der schwedischen
Wirtschaftszone keine Fäkalien direkt in das Wasser einleiten. Ausgenommen sind lediglich
historische Boote der "Klasse K". Auf Sportbooten fest eingebaute Toilettenanlagen dürfen
weiterbenutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass das Abwasser in einem Fäkalientank
gesammelt wird und über eine entsprechende Entsorgungsstation im Hafen abgesaugt wird.
Anlagen ohne Tank, die das Abwasser auf direktem Wege ins Meer pumpen, dürfen nicht
mehr benutzt werde.

Eine Verpflichtung, sein Boot oder eine Toilettenanlage nun umbauen zu müssen, sieht die
Vorschrift nicht vor - die Schweden sind da recht pragmatisch und untersagen nur die Benut-
zung innerhalb der o.g. Bereiche.

Detailinformationen und eine Karte mit Häfen, die über eine Entsorgungsstation verfügen,
können im Internet eingesehen werden.

Detailinfo www.transportstyrelsen.se >>

Karte der Entsorgungsstationen www.transportstyrelsen.se >>


02/2015

In Nord- und Ostsee keine Seewetterberichte mehr vom NDR auf Mittelwelle

Bereits in 2013 angekündigt, hat der Norddeutsche Rundfunk (NDR) jetzt Mitte Januar seine
Mittelwellensender abgeschaltet. Der NDR folgte damit einer Anordnung der "Kommission zur
Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF)", vorher hatten bereits Radio Bremen, RBB, HR, SWR
und MDR den "Ausknopf" für die Mittelwellensender gedrückt. Lediglich über DeutschlandRadio
können in diesem Jahr noch Seewetterberichte auf der Mittelwellenfrequenz 1269 Kilohertz
(6.40 h, 11.05 h, 21.05 h, 01.05 h) empfangen werden. Nach der Saison 2015 schaltet auch
DRadio ab. Von Kiel aus sendet NDR Info im Digitalradio DAB+ (zu empfangen auf der Ostsee
bis zur Dänischen Südsee) dreimal täglich (08.30 h, 22.05 h, 00.05 h) einen Seewetterbericht
und nautische Warnnachrichten.


01/2015

Verbot von Signalhörnern mit fluorierten Treibhausgasen

Das Umweltbundesamt hat mitgeteilt, dass ab 1. Januar 2015 Signalhörner für die Freizeit-
schifffahrt, die mit fluorierten Treibhausgasen (z.B. Tetrafluorethan) betrieben werden und ein
Treibhauspotenzial von 150 und mehr besitzen, nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfen.
Die im Handel befindlichen Signalhörner enthalten üblicherweise diese Treibhausgase. Alt-
bestände, die sich bereits beim Handel befinden, dürfen aufgebraucht werden. Nach der alten
Verordnung (EG) Nr. 842/2006 über bestimmte fluorierte Treibhausgase waren Signalhörner,
die zu Sicherheitszwecken in der Verkehr gebracht wurden, wie zum Beispiel Signalhörner für
die Schifffahrt, nicht betroffen. Das hat sich nun geändert. Zum 01. Januar 2015 wird die Ver-
ordnung (EG) Nr. 842/2006 durch die Verordnung (EU) Nr. 517/2014 über fluorierte Treibhaus-
gase aufgehoben. Die Verordnung (EU) Nr. 517/2014 beschränkt das Inverkehrbringen von
Signalhörnern, die einen HFKW mit einem Treibhauspotential von 150 oder mehr enthalten
(wie Tetrafluorethan), unabhängig von der Anwendung ab dem 4. Juli 2009 (ausgenommen
Militärausrüstung). Zwar ist die neue Verordnung bereits in Kraft, gilt aber erst ab 01. Januar
2015. Die Europäische Kommission vertritt daher die Auffassung, dass das Inverkehrbringen
von zu Sicherheitszwecken genutzten Signalhörnern erst ab dem 01. Januar 2015 unzulässig
ist. Eine Auslegung der für den Vollzug in Deutschland zuständigen Behörden der Bundes-
länder liegt bislang nicht vor.

Detailinfo www.bvww.org >>


04/2014

Sportboote ohne "Pyro-Schein" chartern

Der als "Pyro-Schein" bekannte und vorgeschriebene Sach- bzw. Fachkundenachweis für an
Bord befindliche Pyrotechnik (Signalmittel) war schon mehrfach in der Diskussion. Ob frei-
willige Ausrüstung oder Pflicht, immer einher geht damit, dass, wenn pyrotechnische Signal-
mittel an Bord sind, auch der Sach- bzw. Fachkundenachweis vorhanden sein muss. Einge-
stuft sind diese Signalmittel meist in die pyrotechnische Kategorie P2. Und hier gilt: Wer Sig-
nalmittel dieser Kategorie erwerben, lagern und verwenden will, muss eine spezielle Schulung
bei einem anerkannten Lehrgangsträger besuchen. Mit bestandener Prüfung wird der Nachweis
erbracht, dass man den fachkundigen Umgang mit den Signalmitteln beherrscht. Unklar wurde
die Situation aber wieder nach Änderung der schifffahrtsrechtlichen Bestimmungen zum Führen
von Sportbooten und Yachten mit einer Motorleistung bis zu 11,04 KW (entsprechend 15 PS).
Bekanntlich ist ab 2013 die Führerscheinpflicht für Boote bis 15 PS entfallen. Die entsprechen-
den Sportboote und kleinen Yachten können somit auch an Freizeitkapitäne ohne Sportboot-
führerschein vermietet werden. Nicht beachtet wurde seinerzeit vom Gesetzgeber aber, dass
davon die Prüfungsmöglichkeit für den "Pyro-Schein" ebenfalls betroffen war. Nicht geregelt war,
ob der als "Pyro-Schein" bekannte Nachweis für diese Gruppe der Freizeitkapitäne entfallen
kann, wenn bestimmte Seenotraketen an Bord der Charteryacht vorhanden sind. Und Signal-
raketen sind nun mal auch auf vielen der kleinen Booten vorhanden. Mit Wirkung zum 24. März
2014 hat jetzt das schleswig-holsteinische Sozialministerium mit einem Erlass Klarheit ge-
schaffen zum Mitführen von pyrotechnischen Signalmitteln der Kategorie P2 auf Charterbooten
und -schiffen. Mit diesem Erlass ist die Vermietung von Sportbooten und Yachten an Dritte,
auf denen sich für den Notfall Signalmittel der Kategorie P2 befinden, ohne weitere sprengstoff-
rechtliche Nachweise ("Pyro-Schein") zulässig, wenn der Vercharterer einige Voraussetzun-
gen erfüllt. Unter anderem bezieht sich dieses auf die Unterweisung des Charterers durch den
sachkundigen Vercharterer (mit schriftlicher Bestätigung) oder die Vorgabe, dass die an Bord
befindlichen Signalmittel der Kategorie P2 fest mit dem Schiffskörper verbundenen und vor un-
befugtem Öffnen gesichert sein müssen (versiegelt oder verplombt). Und - was eigentlich der
Name schon sagt und logisch ist - die Seenotsignalmittel dürfen nur im Notfall benutzt werden.

In einem kleinen, fast letzten Satz des Erlasses versteckt sich aber noch einmal richtig
"Sprengstoff". Zitat: "Es ist erklärtes Ziel der EU-Normenkommission, Signalmittel in die Kate-
gorie P1 einzustufen. Dies soll Anfang 2015 erfolgen. Die Regelungen dieses Erlasses würden
dann gegenstandslos". Das bedeutet, auch der bisherige "Pyro-Schein" wird gegenstandslos.

Detailinfo: Der Erlass im Wortlaut >>>


Hinweis:
Die Informationen sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und
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