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Die herausragende seemännische Leistung |
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Platz 1:
SY „Hug Maru“ von Hans Ulrich und Gudrun Großheim aus Bockholzberg
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Ein routiniertes aber nicht mehr ganz junges Seglerehepaar (65 / 62) machte auf seiner 35-Fuß-
Yacht vom Typ „Vilm“ eine starke Tour von Elsfleth, engl. Kanal, Südirland und von dort in
einem langen Schlag nach La Corunia in Spanien und über verschiedene Biscaya- und Kanal-
häfen zurück. Die 3.350 sm in 3 Monaten verliefen nicht immer ganz glatt; so wurden z.B. ein
Hummerkorb in der Schraube und Nebelfahrten in verkehrsreichem Gebiet glücklich gemeistert.
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Platz 2:
SY „Schalom“ von Wolfgang Höflich aus Berlin
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Herr Höflich machte einen sportlichen und anspruchsvollen Törn durch Ostsee, Nordsee und im
Nordatlantik mit wechselnder Mannschaft. Mit seiner Stahlyacht von 10,85 m segelte er 2.400
sm in 84 Tagen von Greifswald, über Südnorwegen nach Schottland und durch den Caledo-
nienkanal, um die Hebriden herum, über die Orkneys, durch das Skagerak zurück zur Ostsee.
Aus dem ausführlichen und interessanten Reisebericht erfuhren wir, dass der Skipper auf der
nicht ganz ruhigen Nordsee eine Stunde lang am Boot tauchen musste, um ein großes Stück
Fischernetz aus der Schraube zu schneiden.
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Platz 3:
SY „Lop Nor“ von Peter Sauerborn aus Flensburg
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Die Rundtour führte von Kiel aus um die zentrale und nördliche Ostsee, bei der teilweise große
Strecken von Hafen zu Hafen zurückgelegt wurden. Mit dem 44’ großen Schiff hätte man gerne
mehr Wind gehabt; so musste aber dem schönen Wetter des vergangenen Sommers durch
einen hohen Motoranteil Tribut gezollt werden, um die 2.500 sm in der Zeit von 46 Segeltagen
zu bewältigen, ohne auf interessante und erholsame 32 Hafentage verzichten zu müssen.
Dieses war eine weite und touristisch interessante Ostseetour.
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Die Reise mit dem längstem Schlag ohne Hafen |
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Platz 1:
SY „So Long” von Susanne Huber-Curphey aus Ingolstadt
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Diese Reise ist schon etwas Besonderes: 3 Seglerinnen mit dem gemeinsamen Alter von 177
Jahren segelten mit einem, mit 10,77 m gar nicht mal so großen, Langkieler in 20 Tagen von
St. Maartenin der Karibik zu den Azoren.
Das ist von den eingereichten Reisen mit 2.400 sm die längste Non-Stop-Tour. Die Skipperin ist
eine sehr erfahrene Hochseeseglerin, die schon viele Male den Atlantik überquert hat. Ihre
älteren Mitseglerinnen haben uns und sich selbst bewiesen, dass auch Frauen durchaus eben-
so viel Mut und Ausdauer zeigen können wie männliche Hochseesegler.
Ihnen gebührt ohne Frage auch der „Sonderpreis für die beste Frauencrew“.
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Platz 2:
SY „Henryke 5“ von Prof. Dr. Rainer Taprogge aus Hamburg
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Auch eine sicher durchgeführte Atlantiküberquerung präsentierte uns Prof. Dr. Tarprogge mit
einer kernigen Männercrew auf der 14,30 m Yacht „Henryke 5“. Wie auch manche andere Teil-
nehmer des Fahrtenwettbewerbs hat er schon in den Vorjahren hervorragende Fahrten einge-
reicht. Und auch dieses Mal haben er und seine Crew mit der Hochseefahrt über 2.360 sm in
18 Tagen von St. Georg auf den Bermudas nach Punta Delgada auf den Azoren eine hervor-
ragende Leistung erbracht.
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Die gute Chartertour |
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Platz 1:
SY „2 Fast 4 You“ von Holger Suhr aus Oyten
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Das ist eigentlich die typische Charterreise von der mancher Segler ohne Schiff träumt: Mit
einer „Hanse 411“ steht ein modernes Schiff zur Verfügung; 4 Männer zwischen 38 und 65
Jahren bilden eine kernige, lustige Crew; 1 Woche, die man von der Familie und von
der
Arbeitsstelle frei machen kann, und dann die Fahrt von Heiligenhafen rund Seeland über Kopen-
hagen zurück nach Heiligenhafen. Mit sicherer Navigation und Seemannschaft - u. a. auch bei
der nächtlichen Ansteuerung von Sejrö - wurde es damit eine Fahrt ohne unangenehme
Überraschungen.
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